a. Einteilung der Klassen
Entsprechend der Kenntnisse aus den Beratungsgesprächen zur Einschulung und den Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Kindertagesstätten werden die Klassen so gebildet, dass den Ansprüchen von Heterogenität nachgekommen wird.
b. Lehrkräfte in den Klassen
Es wird nach Möglichkeit versucht, dass die Klassen während ihrer gesamten Grundschulzeit nur eine Klassenlehrkraft haben. In der Klasse unterrichtet eine weitere Lehrkraft kontinuierlich ein Hauptfach. Dies erweist sich bei der Beurteilung der Entwicklung der Schüler/innen als hilfreich. Zudem bleibt den Schüler/innen im Falle der Abwesenheit der einen Lehrkraft eine gut bekannte Bezugsperson.
c. Präventionsprinzip
Bereits kurz nach der Einschulung findet für alle Schüler/innen ein Testverfahren statt. Hier wird festgestellt, in welchen Teilbereichen die Schüler/innen besonders unterstützt werden müssen. In Präventionsgruppen eingeteilt, werden die Schüler/innen durch Lehrkräfte des Förderzentrums parallel zum Unterricht besonders unterstützt.
d. Unterrichtsprinzipien
Die Differenzierung ist ein durchgängiges Unterrichtsprinzip. Den Klassen stehen stets Zusatzmaterialien zur Verfügung. Je nach Unterrichtsfach und Unterrichtsstoff erfüllen die Schüler/innen Arbeitspläne, wobei die Unterrichtsmaterialien das individuelle Lernen unterstützen.
e. Prinzipien für Fördermaßnahmen
Zu den Präventionsstunden und den Sprachheilstunden für das 1. und 2.Schuljahr tritt für alle Klassen eine Zusatzförderung durch die Doppelbesetzung in einigen Unterrichtsstunden. Für die Klassen 2 und 4 findet ein intensiver Förderunterricht für lese- und rechtschreibschwache Schüler/innen statt. Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache erhalten zusätzlichen Deutschunterricht. Soweit die Finanzierung durch den Förderverein ermöglicht wird, kann Sportförderunterricht für Schüler/innen mit motorischen Auffälligkeiten erteilt werden.